Kritische Auseinandersetzung mit dem „Frauentag“ aus FLIT-Perspektive

Diskussionsrunde am 16. März 2018 ab 19 Uhr

Auch dieses Jahr wird am 8. März wieder der „Internationale Frauentag“ auf unterschiedliche Art und Weise begangen. Ursprünglich ein sozialistischer Feier- und Kampftag, wurden Ausgestaltung und Inhalt doch immer wieder verändert. Heutzutage scheint der Tag ganz in der liberalen parlamentarischen Demokratie angekommen. Politiker_innen aller Parteien finden wohlklingende Worte, in den Medien nimmt in den Tagen vorher die Dichte an „jungen, selbstbewussten Unternehmerinnen“ und „Powerfrauen“ stetig zu, und in der Werbung begegnen uns jede Menge Angebote „für die Dame“.

Zwar gibt es auch weiterhin Ansätze für einen politischen „Frauenkampftag“ oder gar „Feministischen Kampftag“, doch werden die inhaltlichen Unterschiede umso deutlicher. Kritik gibt es an der Zentrierung auf die Lebenswelten weißer europäischer Frauen, am (auch historischen) Rassismus innerhalb der Frauenbewegung, an Cisnormativität, um nur einige Punkte zu nennen.

Wie stehen wir als FLIT-Raum zu diesen Diskussionen?

Ausgehend von der Frage, ob und wie der 8. März für einen solidarischen, intersektionalen Feminismus reclaimt werden kann, wollen wir uns mit euch über unsere Vorstellungen und Ausgestaltungen von FLIT-Aktivismus austauschen.

FLTI only

FB-Veranstaltung

 

English

Discussion on March 16th, 2018 starting at 7 p.m.

This year as every year, the „International Women’s Day“ on March 8th is being celebrated in many different ways. Originally a socialist holiday and day of political fight, the specific form and contents have been changed again and again. The day seems to have arrived completely in the liberal parliamentary democracy these days. Politicians of every political party find fine words, the number of „young selfconfident businesswomen“ and „power women“ in media is constantly rising during the days leading to it, and marketing campaigns aim „for the ladies“…

Of course, there are still approaches to a political „women’s struggle day“ or „day for feminism“ also, but differences in content alignment become even more apparent. There is criticism concerning the centering of the politico-social environment of white european women, the (also historic) racism in the women’s movement itself, or cisnormativity and so on.

How do we – as a space for FLIT – position ourselves in these discussions?

We would like to discuss with you ideas and possible forms of FLIT activism, starting with the question if and how March 8th can be reclaimed for a solidary, intersectional feminism.

FLTI only

FB event

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