Was ist eigentlich Transmisogynie?

Vortrag und Gesprächsrunde am 20.10.2017 um 19 Uhr

„Transmisogynie“, vereinfacht als „Transfrauenfeindlichkeit“ oder „Transweiblichkeitsfeindlichkeit“ übersetzt, ist ein vor zehn Jahren von Julia Serano geprägter Begriff.  Nach einer verallgemeinernden Definition beschreibt er das System der Diskriminierung von als „männlich“ einsortierten, aber „weiblich“ seienden oder „feminin“ präsentierenden Menschen.

Zunächst werden an konkreten Beispielen des Alltags Formen und Wirkungsweise dieser spezifischen Diskriminierung anschaulich gemacht. Darüber hinaus soll die tiefe gesellschaftliche Verankerung von Transmisogynie anhand von Beispielen aus der Populärkultur (v.a. Film, Fernsehen, Videospiele) verdeutlicht werden.
Parallel dazu soll der Versuch unternommen werden, den Begriff als solchen zu durchdringen und die dahinter stehenden Theorien und Mechanismen darzulegen, um Transmisogynie als eine gezielt durchgesetzte Ideologie der Herrschaftssicherung zu enttarnen.

Im Anschluss wollen wir gemeinsam diskutieren, wie wir Transmisogynie bekämpfen und davon betroffene Menschen besser unterstützen können. V. a. auch was wir tun können, um linke, queere und feministische Räume inklusiver für trans Weiblichkeiten und andere amab trans Menschen zu gestalten.

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FB-Veranstaltung

 

English

Lecture and Discussion on October 20th, 2017 starting at 7 p.m.

„Transmisogyny“, which can be translated in a simplified way as „hostility to trans femininity“, is a just ten year old term for a way of discrimination occuring a much longer time. „Transmisogyny“ in a generalized definition describes the discrimination of persons who are read or classified as „male“, but being „female“ or presenting „feminine“.

First, we will describe the ways and effects of transmisogynic discrimination by speaking about specific examples. Furthermore, the deep societal entrenchment of transmisogyny shall be illustrated by examples of pop culture (particularly movies and TV). A try should be made as well at penetrating the term itself and to show the theories and mechanisms standing behind it to unmask transmisogyny as a purposefully established ideology of hegemonial enforcement.

Following this, we want to debate how we can fight transmisogyny and support better trans femininities as well as what we can do to make leftist, queer and feminist spaces more inclusive for them.

The lecture will be given in German.
If you need a translation to English, please approach the team behind the bar 🙂

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