FLITtchen Kneipe im Mai

Offener FLITtchen-Abend am 19.05.2017 ab 19 Uhr

In diesem Monat laden wir euch herzlich ins LiZ zu einem thematisch offenen FLITtchen-Abend ein! An diesem Abend wird es kein von uns vorgegebenes Thema geben – stattdessen haben wir die Möglichkeit, die Zeit durch von euch mitgebrachte Themen und Ideen zu füllen. Was ist aktuell los im (Queer-)Feminismus? Was sollten wir bei zukünftigen Veranstaltungen in den Fokus nehmen? Austausch, Vernetzung, Diskussion – alles ist möglich! Oder einfach nur Klönen an der Theke, auf dem Sofa oder vor der Tür (bei hoffentlich bis dahin ausgebrochenem Frühlingswetter 🙂 ). Gestalten wir gemeinsam unseren Freiraum!

Neben dem Standardangebot der Theke wird es wieder Soli-Cocktails (mit und ohne Alk) und Knabbereien geben.

Wir freuen uns auf Euch!!


Bitte beachtet, dass wir darum bitten, dass dyadische cis Männer nicht zu unseren Veranstaltungen kommen. Hier haben wir mehr dazu geschrieben. Herzlichen Dank! 🙂


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Nonbinary – Eine Einführung

Vortrag am 21.04.2017 um 19 Uhr

Vergeschlechtlichte Produkte wie Rasierer, Kleidung und mehr. Geschlechter-Frage beim Pizza bestellen (egal ob mit oder ohne Oliven). FLTI Schutz(t)räume mit hohem Cis-Frauen-Anteil. Fremdbestimmung über das auf dem Ausweis angegebene Geschlecht beim Arzt, Behörden, Polizei, am Arbeitsplatz, an der Universität etc. Fremdbestimmung durch falsche Anrede/Einordnung von Elter(n)/eigentlich besten Freund_Innen/Mitstreiter_innen. Ausschluss aus linken/feministischen Räumen. Nicht-Thematisierung von Trans* & Inter* Realitäten bei emanzipatorischen Kämpfen. Immer wieder die gleichen Antworten auf die gleichen Fragen. Brüche mit Familie, Freund_innen, Szene, Arbeit, etc.

Dennoch: es gibt Nicht-Binäre Menschen, die sich meist auch als Trans* sehen. Dieser Vortrag ist als Einstieg dazu gedacht, Realitäten sichtbar und begreifbar zu machen.

 
Bei dieser Veranstaltung im Rahmen der FLITtchen Kneipe handelt es sich um eine Vorabpräsentation ausschließlich für FLTI.
Der Vortag wird auch am 7. Mai 2017 in der Roten Flora beim Feministischen Café gehalten und ist dort offen für all Gender!

 

Vortrag von Yoh_ (macht Dies und Das)

 

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Dominantes Redeverhalten

Workshop am 17.03.2017 ab 19 Uhr

Ob auf der Diskussionsveranstaltung, im Uni-Seminar, auf dem Plenum des Wohnprojektes, bei Planungen unter Aktivist_innen oder im Gespräch unter Freund_innen – in vielen unterschiedlichen Gesprächssituationen spiegeln sich die unterdrückenden Mechanismen und Machtstrukturen der uns umgebenden Gesellschaft wider. Manches passiert unbewusst, manches wird gezielt zur Beeinflussung des Gesprächs eingesetzt.
Ein besonders prägnanter Mechanismus ist das sogenannte „dominante Redeverhalten“. Obwohl schon seit Jahren im Fokus vieler progressiver Bewegungen, scheint es immer noch ein großes Problem, gerade auch in linken Zusammenhängen
Was ist für uns „dominantes Redeverhalten“ und wie kritisieren wir solches konstruktiv? Wie erkennen wir kritische Situationen und wie gehen wir konkret damit um? Wie können wir uns unterstützen?
Das  möchten wir gemeinsam mit Euch in Form eines offenen Workshops erarbeiten.

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Wir wollen mit euch feiern!

FLITtchen Kneipe am Freitag, 17.02.2017 ab 19 Uhr

Wir dürfen nun seit einem Jahr im LiZ unsere Abende veranstalten und wollen das zum Anlass nehmen, mit euch bei Cocktails und Knabberkram gebührend zu feiern!

Neben leckeren Getränken und tanzbarer Musik wird es viel Raum dafür geben, sich auszutauschen, über neue Themenideen für zukünftige Veranstaltungen zu brainstormen und in gemütlicher Atmosphäre zusammen zu sitzen und den Abend gemeinsam bei guten Gesprächen zu verbringen.

Drinks gibt’s gegen Spende, Snacks und Musik stellen wir und hoffen, dass ihr die Stimmung mitbringt 🙂

Wir freuen uns auf euch!

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Bin ich „trans genug“?

Diskussionsrunde am 20. Januar 2017 ab 19 Uhr

Die aktuelle gesellschaftliche Mehrheit drückt Menschen cis Geschlechtsidentitäten und Rollenbilder auf, die für einige Menschen nicht passend sind. Wer für sich feststellt, dass diese Identität nicht korrekt ist und sich von ihr befreit, hat schon einen großen Schritt geschafft.

Doch ist dann die Hinterfragung des eigenen Ichs und die Unsicherheit damit beendet?

Bin ich trans genug?
Zine auf etsy

Vielleicht habt ihr euch selbst schon gefragt: „Bin ich eigentlich trans genug, um einen Freiraum, der für trans Personen gedacht ist, zu nutzen? Darf ich denn cis passing im Alltag und damit verbundene Privilegien nutzen oder verrate ich mich selbst und andere, wenn ich mich nicht oute? Bin ich auch ohne neuen Namen oder Pronomen trans? Was antworte ich, wenn ich gefragt werde?“

Wir wollen uns gerne mit euch am 20.01.2017 im LiZ über solche und noch viele weitere Gedanken in einem Gespräch austauschen.

Wir freuen uns auf euch!

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Queerulant_in – wir sind neuer Auslageort!

Wir sind stolz darauf, dass wir für euch das Magazin Queerulant_in bei unseren Veranstaltungen ab Freitag kostenfrei zum Mitnehmen auslegen dürfen!

Wer in den vergangenen Ausgaben schmökern möchte: alle Ausgaben findet ihr auf der Homepage zum kostenlosen Download.

Wir möchten allen an den Heften beteiligten Menschen für ihre Arbeit daran danken!

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Ableismus und Ausschlüsse in der deutschen Linken

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Vortrag am 16.12.2016

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden Menschen mit BeHinderung im staatlich verordneten Antifaschismus in Heime abgeschoben. Das Grundgesetz enthält erst seit 1994 den Zusatz, dass Menschen nicht aufgrund einer BeHinderung benachteiligt werden dürfen. Auch die deutsche radikale Linke ist weit davon entfernt, andere Optionen zu bieten, sondern fördert den Ausschluss von beHinderten Menschen.

Ob bei Demos, Vorträgen oder in Alltagssituationen: BeHindertenfeindlichkeit und die Pathologisierung von Verhaltensweisen sind immer dabei. Der Vortrag hat zum Ziel, Ausschlüsse von Menschen mit BeHinderung aufzuzeigen und eine Alternative zum jetzigen Zustand zu entwickeln.

Für mehr Infos zu den Vortragenden schaut euch gerne bei Be-Hindernisse.org um.

Der Vortrag findet am Freitag, 16.12.2016 ab 19 Uhr im LiZ statt. Wie immer bitten wir darum, dass keine dyadischen cis Männer kommen.

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Visitenkarten – limited edition

Wir haben für euch eine limitierte Edition an Visitenkarten erstellt, auf denen ihr unsere Blog-URL sowie den Termin und Ort findet, und die wir zusätzlich zu unseren bisherigen Visitenkarten für euch bereits halten, solange der Vorrat reicht. Das Besondere: die Karten haben wir selbst händisch in Blei gesetzt (Monotype) und auch selbst per Hand gedruckt. Deswegen sind die Kärtchen auch ein haptische Erlebnis, da die Buchstaben ins Papier geprägt sind und somit auch tastbar sind.

Wir hoffen, ihr findet daran Gefallen! wink

Ein Blick in die Werkstatt und in den Setzkasten

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Awareness

Vortrag am 18.11.2016

Bei der nächsten FLITtchen Kneipe am Freitag, 18. November 2016 ab 19 Uhr werden wir etwas zu  Awareness (-konzepten) hören und diskutieren.

Die meisten Menschen wünschen sich vor allem beim Feiern eine entspannte Stimmung, in der sie sich wohlfühlen können. Leider wird dieser Wunsch gerade dann häufig von grenzüberschreitenem Verhalten anderer gestört. Das kann dazu führen, dass Menschen ausgeschlossen werden oder sich einfach nicht wohl und sicher fühlen. Um diesem Problem im Vorwege zu begegnen gibt es unterschiedliche Konzepte im Bereich der Awareness.

Awareness ist Englisch und bedeutet Bewusstsein, es geht also um Bewusstmachung und das meistens im Kontext mit (öffentlichen) Veranstaltungen. Denn dort, wo viele Menschen – häufig mit ganz unterschiedlichen Hintergründen – zusammenkommen, entstehen oft für einige Beteiligte unangenehme und bedrohliche Situationen.

Besonders häufig werden die Grenzen von anderen Menschen überschritten, z.B. durch sexistische oder rassistische Aussagen oder Gesten. Oder Menschen fühlen sich aus anderen körperlichen oder emotionalen Gründen nicht mehr wohl. Dabei kann das Umfeld, wie z.B. auf einem großen Festival, in so einer Situation besonders stressig sein und Negatives noch verstärken.

Da nicht immer trennscharf zwischen einem Fall für die Sanitäter, einem Streit, einem Übergriff oder einem Fall für die Security unterschieden werden kann, bieten Awarenesstrukturen auf großen Veranstaltungen einen Ansatz zu Prävention und Bewusstmachung von möglichen Problemen und eine Möglichkeit, angemessen mit Dingen jenseits der Schlägerei oder Alkoholvergiftung umzugehen.

Den Einstieg in die Veranstaltung soll ein kleiner Vortrag bieten, in dem kurz das Awarenesskonzept des Umsonstfestivals  Keine Knete trotzdem Fete aus 2016 vorgestellt und mit der Veranstaltungsplanung des Spektrum 2016 verglichen werden soll. (Die Festivals sind in ihren Strukturen sehr verschieden, daher sollen nur sehr grundsätzliche Faktoren verglichen werden). Wir hoffen, aus unserem Gespräch erwachsen gute Ideen, die wir in andere Projekte weitertragen können, um Vielfalt und Toleranz dort wirklich leben zu können.

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Slutshaming

Diskussionsrunde am 21.10.2016

TW: Zitate beinhalten Slutshaming und Beschreibung von sexualisierter Gewalt


„Was ziehst du dich auch so aufreizend an, ist doch kein Wunder, dass du angetatscht wirst!“

„Über die ist doch schon das halbe Football Team drüber gerutscht…“

„Sie wollte es doch auch, das hab ich doch gesehen!“


Solche und ähnliche Bemerkungen haben viele von uns sicher schon in dem einen oder anderen Zusammenhang gehört oder auch selbst an den Kopf geworfen bekommen. Im Extremfall müssen sich sogar Opfer von grenzüberschreitendem Verhalten und sexualisierter Gewalt anhören, dass sie die eigentlich Schuldigen an dem Übergriff seien, da sie durch ihr Verhalten oder bloß durch ihr Äußeres einen solchen provoziert hätten.

Doch auch wenn die diesem Beitrag vorangestellten Beispiele plakativ wirken: für viele von uns sind solche Äußerungen in all ihrer Ungeheuerlichkeit nichts Unbekanntes. Slutshaming (zu deutsch etwa: „Beschämen als Schlampe“) funktioniert jedoch auf vielen, auch durchaus subtileren Ebenen als Machtinstrument.

Daher wollen wir uns im Rahmen der nächsten FLITtchen Kneipe gemeinsam diesem Phänomen widmen. Den Anfang wird eine dyadische cis Frau machen, die von ihren Erfahrungen erzählen möchte. In der Diskussionsrunde können dann alle Menschen, die dies möchten, ihre eigenen Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln teilen, da wir dieses Mittel der Unterdrückung nicht nur durch die Augen von dydischen cis Frauen* betrachten möchten, sondern die Realitäten aller FLTI gleichermaßen zur Sprache kommen lassen wollen. Selbstverständlich wird es keinerlei Druck geben, sich zu äußern!

Außerdem hoffen wir, dass durch den Austausch untereinander eine Neubewertung des Erlebten stattfinden kann, so dass daraus Empowerment entstehen könnte, und wir vielleicht sogar gemeinsam Strategien entwickeln können, die uns in zukünftigen Situationen aus der Hilflosigkeit helfen können.

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