Einführung in Begrifflichkeiten des Queerfeminismus: Was ist Geschlecht?

Veranstaltung am 20.07.2018 ab 19 Uhr

„Geschlecht“, „Sex“, „Gender“, „Geschlechtsidentität“, „Gender Roles“, „Gender Representation“ und einiges mehr – für manche ist Geschlecht ein einfacher Begriff, für viele jedoch auch ein weites, unbekanntes Feld.

„Geschlecht“ ist weit mehr als uns Mittelstufenbiologie vermittelt hat. Doch was genau verstehen wir aus feministischer Perspektive unter diesem, anscheinend viele Menschen stark polarisierenden Begriff? Wie prägt Geschlecht uns als Individuen? Wie wird Geschlecht gesellschaftlich geprägt und welche Strukturen und Hierarchien entstehen daraus?

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Get together

Offener FLITtchen-Abend am 15.06.2018 ab 19 Uhr

Nach vielen informationsreichen Abenden wollen wir zur Mitte des Jahres einmal kurz durchatmen und in einer netten Runde einfach mit euch zusammen kommen, uns vernetzen und Ideen austauschen bei einem schönen Kaltgetränk.

Wie immer findet ihr uns am dritten Freitag des Monats um 19 Uhr in der Karolinenstraße 21.

Wir freuen uns auf euch!

Eure FLITtchenkneipe

 

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Einführung in Begrifflichkeiten des Queerfeminismus: Was ist Intersektionalität?

Veranstaltung am 18.05.2018 ab 19 Uhr

Die Runde der letzten Veranstaltung hat entschieden: Wir beschäftigen uns am kommenden FLITtchenkneipe-Abend mit dem Thema „Intersektionalität“ / „Intersectionality“.

In femininistischen und queeren Kreisen treffen wir immer wieder auf Flavia Dzodans Zitat „MY FEMINISM WILL BE INTERSECTIONAL OR IT WILL BE BULLSHIT!“ – Doch was genau ist eigentlich „Intersektionalität“ / „Intersectionality“? 

Zwar wurde der Begriff Ende der 1980er Jahre von Kimberlé Crenshaw geprägt und in den 1990er Jahren im „Black Feminism“ der USA stark verbreitet, doch reichen intersektionale Ideen bis weit ins 19. Jahrhundert zurück.

Nach einem kurzen Überblick zu Geschichte und Interpretation des Begriffes, möchten wir mit euch ausarbeiten, wie wir intersektional handeln können und wie ein „intersektionaler Feminismus“ aussehen sollte.

Zu Beginn des Abends werden wir kurz die Ergebnisse der Gesprächsrunde zu queerfeministischen Begrifflichkeiten präsentieren mit der Möglichkeit, die Sammlung um weitere Begriffe zu ergänzen.

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Einführung in Begrifflichkeiten des Queerfeminismus

Infoveranstaltung und Diskussion am 20. April 2018 ab 19 Uhr

Du interessierst dich für Feminismus und würdest gern mehr über die verschiedenen Strömungen lernen, stolperst aber bei der Lektüre von Texten oder Veranstaltungen zum Thema immer wieder über Begrifflichkeiten, die dir beim besten Willen nichts sagen und dir den Zugang zu den dahinterstehenden Gedanken sehr erschweren? Langsam hast du das Gefühl, du müsstest vermutlich einen Studiengang belegen, um überhaupt mitreden zu können?

Wir möchten gern an dieser Stelle ansetzen und einen niedrigschwelligen Zugang zu häufig gebrauchten Begrifflichkeiten bieten, die im queerfeministischen Sprachgebrauch immer wieder benutzt werden, allerdings in der Alltagssprache eher selten zu finden sind, um so die eigene weitere Auseinandersetzung mit feministischen Theorien zu unterstützen. Wie benutze ich die Adjektive „trans“ und „cis“? Wofür genau steht „FLTI“ und woher kommt die Abkürzung? Wann sind Menschen „dyadisch“? Was ist „Cis-/Heteronormativität“ oder die „heterosexuelle Matrix“? Was soll ich unter „Intersektionalität“ verstehen? Was spricht für oder gegen die Verwendung von „Sternchen“ / „gender stars“ (*)?

Bei dieser Veranstaltung sind sowohl Menschen willkommen, die sich bislang noch sehr unsicher in der Verwendung solcher Begriffe fühlen, als auch diejenigen, für die diese bereits ohne weiteres Nachdenken in ihren Sprachgebrauch einfließen. Wir möchten die Definitionen gern gemeinsam mit euch erarbeiten, um im Nachgang ein ständig zu aktualisierendes Glossar auf dieser Seite anzulegen, das für alle Interessierten als Nachschlagewerk fungieren soll, und freuen uns deswegen sehr über euren Beitrag aus eurer Erfahrungswelt!

 

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Kritische Auseinandersetzung mit dem „Frauentag“ aus FLIT-Perspektive

Diskussionsrunde am 16. März 2018 ab 19 Uhr

Auch dieses Jahr wird am 8. März wieder der „Internationale Frauentag“ auf unterschiedliche Art und Weise begangen. Ursprünglich ein sozialistischer Feier- und Kampftag, wurden Ausgestaltung und Inhalt doch immer wieder verändert. Heutzutage scheint der Tag ganz in der liberalen parlamentarischen Demokratie angekommen. Politiker_innen aller Parteien finden wohlklingende Worte, in den Medien nimmt in den Tagen vorher die Dichte an „jungen, selbstbewussten Unternehmerinnen“ und „Powerfrauen“ stetig zu, und in der Werbung begegnen uns jede Menge Angebote „für die Dame“.

Zwar gibt es auch weiterhin Ansätze für einen politischen „Frauenkampftag“ oder gar „Feministischen Kampftag“, doch werden die inhaltlichen Unterschiede umso deutlicher. Kritik gibt es an der Zentrierung auf die Lebenswelten weißer europäischer Frauen, am (auch historischen) Rassismus innerhalb der Frauenbewegung, an Cisnormativität, um nur einige Punkte zu nennen.

Wie stehen wir als FLIT-Raum zu diesen Diskussionen?

Ausgehend von der Frage, ob und wie der 8. März für einen solidarischen, intersektionalen Feminismus reclaimt werden kann, wollen wir uns mit euch über unsere Vorstellungen und Ausgestaltungen von FLIT-Aktivismus austauschen.

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Kritik und Konfrontation in sozialen Medien

Diskussionsrunde am 16.02.2018 ab 19 Uhr

Auf Twitter bist du nur „protected“ unterwegs, die Anzahl geblockter Accounts ist fünfstellig. In der antifaschistischen Facebookgruppe wird mit „Ismen“ um sich geworfen. Auf der Mailingliste wird über alles mögliche gestritten statt die anstehende Aktion zu organisieren. Und unter deinem letzten Blogpost stapeln sich die Kommentare, von denen du eh die Hälfte löschen wirst. Die Kommentare in der Online-Ausgabe deiner Tageszeitung liest du aus gutem Grund schon lange nicht mehr…
Letzten Monat haben wir bereits kurz über das Thema der Kritik und Konfrontation in sozialen Netzwerken und Online-Medien gesprochen. 
Wir möchten das Thema noch einmal aufnehmen und mit euch darüber reden, was für Umgänge wir mit Kritik und Diskussionen in der „Online-Welt“ finden. Was für Räume sind die unterschiedlichen sozialen Medien bzw. Netzwerke überhaupt? Wer wird erreicht und was sollte ich vielleicht bedenken, bevor ich etwas poste? Wann ist Kritik eher privat und wann sollte sie öffentlich ausgesprochen werden? Was ist „Online-Aktivismus“? Was sind eure „Kommunikationsstrategien“?
Wir freuen uns auf deinen Beitrag zu dieser Diskussion.

 

 

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Zur Auseinandersetzung mit übergriffigem Verhalten (auch dem eigenen)

Diskussionsrunde am 19.01.2018 ab 19 Uhr

Mit dem Hashtag #metoo und der folgenden Diskussion geht das Thema sexualisierte Übergriffe – mal wieder – durch alle Medien. Und wieder folgen die Reaktionen den bekannten Mustern. Den Beschuldigten wird eher geglaubt als den Anschuldigenden. Die Motive der Anschuldigenden werden in Frage gestellt, böse Absichten werden unterstellt. Hingegen geben sich die Beschuldigten als „Opfer“ einer Kampagne, fühlen sich zu unrecht beschuldigt oder falsch verstanden. Selbst wenn Fehlverhalten zugegeben wird, werden unzählige Gründe zur Erklärung für die Handlungen genannt und damit das Passierte entschuldigt und relativiert. Manche Personen scheinen dabei wahrlich „unangreifbar“ zu sein – „Das kann der Mensch doch nicht getan haben! Der macht so viele gute Dinge!“

Während die Medien zumeist die Fälle bekannterer Personen betrachten, haben viele von uns genau dies schon im privaten Bereich erlebt, oder gar in der „linken“ aktivistischen Gruppe, wo so etwas doch eigentlich nicht vorkommen sollte.

Wir möchten uns mit euch zu diesem Thema in achtsamer Atmosphäre austauschen und Möglichkeiten des Umgangs in aktivistischen Kreisen diskutieren.

Wenn ihr Lust und Zeit habt, könnt ihr euch anhand folgender Texte vorbereiten:
Kai Cheng Thom – 9 Ways to Be Accountable When You’ve Been Abusive (EverydayFeminism.com)
Maisha Z. Johnson – 6 Awful Things That Happen When We Think ‘Good’ People Can’t Be Rapists or Abusers (EverydayFeminism.com)
Jamie Utt – Intent vs. Impact: Why Your Intentions Don’t Really Matter (EverydayFeminism.com)

Die Antisexistische Pöbelaktion hat auf Grundlage dieser Texte die folgende Broschüre auf Deutsch herausgegeben:

APA_Don't Me
Broschüre (PDF)

 

Auch die folgende Broschüre der HU Berlin könnte interessant sein – vor allem der Artikel „Solidarische Kritik“ von Conni* Krämer ab S. 27:
Diskriminierungskritische Lehre: Denkanstöße aus den Gender Studies

 

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Ankündigung: FLITtchen Kneipe im Dezember

Liebe Freund*innen,

leider muss die FLITtchen Kneipe im Dezember ausfallen.

Wir möchten uns an dieser Stelle einmal ganz herzlich bei euch für die vergangenen Monate bedanken! Jede einzelne Veranstaltung hat uns viel Freude bereitet, uns immer wieder neue Anregungen gegeben und am großartigsten ist es, wie viele fabelhafte Menschen wir kennenlernen durften!

Wir wünschen euch allen einen schönen Abschluss des Jahres 2017, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und freuen uns schon jetzt sehr darauf, euch im Januar wieder zu sehen!! 🙂

Ganz herzliche Grüße und bis bald!
Eure FLITtchen Kneipe

 

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Was ist eigentlich Transmisogynie? (Teil 2)

Fortsetzung: Vortrag und Gesprächsrunde am 17.11.2017 um 19 Uhr

Auf der Veranstaltung am 20. Oktober haben wir allgemeine Begrifflichkeiten zum Thema „trans“ geklärt und Julia Seranos Konzept von Transmisogynie kennen gelernt. Wir haben uns mit der Geschichte der Pathologisierung von trans Menschen beschäftigt und anschließend die (unbedingt zu kritisierende!) Haltung verschiedener sich als Feministinnen verstehenden Personen beleuchtet.

Das Verhältnis von Feminismus und Transmisogynie soll im November noch einmal vertieft werden, auch im Hinblick auf aktuelle Strömungen wie Queerfeminismus oder (Neo-)TERFs. Anschließend diskutieren wir über Möglichkeiten, linke, queere und feministische Räume inklusiver für trans Frauen / Weiblichkeiten und amab Enbies zu gestalten.


Es wird nicht vorausgesetzt, dass alle Anwesenden am ersten Teil der Veranstaltung teilgenommen haben. Ihr werdet auch in der Lage sein zu folgen, wenn ihr das erste Mal zu Besuch seid!

 

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